Waschanleitung

Wasch- und Pflegeanleitung für Rettungsdienstschutzkleidung

Allgemeine Sicherheitshinweise zum Bekleidungssystem 

Die Rettungsdienstkleidung darf nicht im Haushalt gewaschen werden, sondern muss einem Desinfektionswaschverfahren nach RKI, Wirkungsbereich A+B unterzogen werden. Das Thermofutter ist vor der Wäsche der Jacke zu entnehmen und separat zu waschen.Für das Thermofutter ist kein desinfizierendes Waschverfahren vorgesehen. Das Thermofutter muss auch entnommen werden, um ein Anbluten auf die Warnfarbe der Jacke auszuschließen.

  • Halten Sie die Schutzkleidung durch regelmäßige Pflege sauber
  • Öl-, Fett- und Staubablagerungen können die Schutzwirkung beeinträchtigen.
  • Die Schutzkleidung muss separat gewaschen werden, um Fremdstoffablagerungen zu vermeiden.
  • Sie erhalten optimale Wasch- und Reinigungsergebnisse wenn die Schutzkleidung auf der rechten Seite gewaschen wird (Reflexstreifen nach außen).
  • Bei der Pflege der Schutzkleidung dürfen keine Wasch- oder Zusatzmittel mit einem sehr hohen pH-Wert (>10) oder einem sehr niedrigen pH-Wert (<4) verwendet werden.
  • Um Fremdstoffablagerungen oder Textilschäden zu verhindern müssen alle Klettverschlüsse geschlossen bzw. abgedeckt  werden.
  • Die Schutzkleidung mit Membranen darf auf keinen Fall mit spitzen Gegenständen (z. B. Nadeln) durchstochen werden, da sonst die Nässeschutzmembrane beschädigt wird.
  • Die Bekleidung ist dann nicht mehr wind- und wasserdicht.
  • Vor dem Waschen ablösbare Metallteile (z. B. Karabinerhaken) und Rückenbeschriftungen abnehmen.

Das Waschverfahren 

  • Waschtemperatur: bis max. 60° C.
  • Füllgrad: 2/3 des Trommelvolumens.
  • Waschprogramm: Pflegeleichtprogramm mit Vorwäsche und hohem Wasserstand.
  • Bei gewerblichen Waschmaschinen bitte Spezialprogramme und abgestimmte Waschmittel verwenden.

Zum Waschmittel

  • Keinen Weichspüler verwenden. 
  • Nicht Chloren / Bleichen. 
  • Nur Handelsübliche Buntwaschmittel pH-Wert (<10) ohne Bleichmittel, optische Aufheller und Lösungsmittelzusätze verwenden.

Zum Spülen

Alle Reste von alkalischen und möglichen brennbaren Waschmittelrückständen müssen durch den Spülgang entfernt werden. Dazu sind insgesamt 4 Spülgänge notwendig. Herkömmliche Pflegeleicht-Waschgänge haben nur 3 Spülgange. In diesem Fall wiederholen Sie bitte den Spülvorgang.

Zum Trocknen

  • Die Schutzkleidung kann geschleudert und im Wäschetrockner bei niedriger Temperatur im Schonprogramm getrocknet werden.
  • Optimale Ergebnisse erreichen Sie, wenn Sie die Schutzkleidung zuerst „auf links“ ziehen (Isolationsfutter nach außen) und den 1. Trocknungsprozess durchführen. Anschließend die Bekleidung „auf rechts“ ziehen (Reflexstreifen nach außen) und 2. Trocknungsprozess starten.
  • Knitterbildung wird vermieden wenn der Trocknungsprozeß handfeucht (ca. 10-20% Restfeuchte) beendet wird. 

Zum Bügeln

  • Bei mittlerer Temperatureinstellung (2 Punkte)  ohne Dampf. 
  • Zum Schutz der Reflexstreifen bitte ein Tuch zwischenlegen

Die Chemische Reinigung

  • Die Schutzkleidung kann nicht chemisch gereinigt werden.

Nachimprägnierung

  • Eine wasser- und ölabweisende Nachimprägnierung des Oberstoffes ist sinnvoll und hat positive Einflüsse auf die Lebensdauer der Schutzkleidung. 
  • Empfohlen wird eine regelmäßige Fluorcarbon (FC) Harz Ausrüstung im letzten Spülbad. Durch die anschließende Wärmebehandlung (Trockner oder Bügeln) wird die Imprägnierungswirkung aktiviert.

Stand: August 2014

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